THEMA · Nomen
Bildung des Plurals von Substantiven im Deutschen
Deutsche Substantive werden nach Geschlecht eingeteilt: maskulin (maskulin - der), feminin (feminin - die) und neutral (neutral - das). Im Plural tragen alle deutschen Substantive das Geschlecht die.
Deutsche Substantive werden nach Genus in maskulin (der), feminin (die) und neutral (das) eingeteilt. Im Plural tragen alle deutschen Substantive das Genus die. Im heutigen Artikel werden wir gemeinsam einige Regeln zur Bildung des Plurals von Substantiven kennenlernen.
Fangen wir an!
Die Möglichkeiten zur Bildung des Plurals von Substantiven im Deutschen:
1. Anhängen der Endung „-n/en":
- Maskuline Substantive, die auf „ent", „ant", „and", „or", „ist" enden
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der Student - die Studenten
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der Polizist - die Polizisten
- Feminine Substantive, die auf „in", „ion", „ik", „ung", „tät", „schaft", „keit", „heit" enden
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die Universität - die Universitäten
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die Organisation - die Organisationen
- 99% der Substantive, die auf „e" enden
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die Flasche - die Flaschen
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die Tasse - die Tassen
Bei Substantiven mit der Endung -in wird der Buchstabe „n" verdoppelt. Beispiel: „die Kellnerin" – „die Kellnerinnen"
2. Anhängen der Endung „e/e + Umlaut":
- Die meisten maskulinen Substantive
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der Baum - die Bäume
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der König - die Könige
- Die meisten einsilbigen femininen Substantive
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die Nacht - die Nächte
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die Hand - die Hände
Hinweis:
- Einsilbige feminine Substantive, die a, o, u enthalten, erhalten im Plural immer einen Umlaut (ä, ö, ü).
- Einsilbige maskuline Substantive, die a, o, u enthalten, erhalten meistens einen Umlaut.
3. Anhängen der Endung „r/er":
- Die meisten einsilbigen neutralen Substantive. Der Plural der meisten dieser Substantive wird mit Umlaut gebildet.
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das Haus – die Häuser
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das Glas - die Gläser
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das Kind - die Kinder
Hinweis:Feminina bekommen nie die Endung „r" oder „er" zur Pluralbildung.
4. Anhängen der Endung „s":
- Alle Nomen, die auf a, i, o, u oder y enden
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das Sofa – die Sofas
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das Auto – die Autos
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die Omi – die Omis
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das Hobby – die Hobbys
- Fremdwörter
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das Team – die Teams
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der Job - die Jobs
- Familienname/Nachname:
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die Meiers (= Familie Meier - Familie Meier)
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die Müllers (= Familie Müller - Familie Müller)
5. Nomen, deren Pluralform mit der Singularform identisch ist
- Nomen, die auf „-el", „-er" und „-en" enden, verändern im Plural nur den Artikel und können einen Umlaut erhalten
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der Apfel – die Äpfel
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der Vater – die Väter
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das Brötchen – die Brötchen
Feminina, die auf „-el" enden, können zur Pluralbildung auch die Endung „-n" erhalten. Beispiel: die Kartoffel - die Kartoffeln
6. Pluralformen von Fremdwörtern
- Aus dem Englischen entlehnte Nomen erhalten meist die Endung „-s". Aus anderen Sprachen entlehnte Nomen haben je nach Nomen eine eigene Pluralbildung.
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das Museum – die Museen
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das Praktikum – die Praktika
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der Blog - die Blogs
7. Nomen ohne Pluralform
- Einige Nomen existieren nur im Singular, z. B.:
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das Obst → Obst
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die Milch → Milch
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der Durst → Durst
Diese Nomen existieren im Singular, haben aber eine pluralische Bedeutung (Obst = mehrere Früchte) oder sind nicht zählbar (Milch, Durst)
8. Nomen ohne Singularform
- Einige Nomen existieren nur im Plural:
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die Leute → Leute
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die Eltern → Eltern

