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Kasus im Deutschen
Kasus im Deutschen. Der Kasus bestimmt die Position der Satzglieder und ihre Bedeutung. Die genaue Bestimmung des Kasus ist die Voraussetzung für weiterführende grammatische Strukturen.
- Kasus – Was ist ein Kasus?
Der Kasus spielt eine wichtige Rolle bei der Bestimmung der Position der Satzteile und ihrer Bedeutung. Die genaue Bestimmung des Kasus ist die Voraussetzung für fortgeschrittenere grammatikalische Strukturen.
- Die Kasusformen im Deutschen
Wie ihr bereits wisst, gibt es im Deutschen 3 Genera: der, die, das und 4 Kasus: Akkusativ, Nominativ, Dativ und Genitiv.
Wie kann man diese Kasus im Satz unterscheiden und welche Rolle spielen sie? Lass uns das gemeinsam herausfinden.
2.1 Kasus Nominativ (1. Fall)
Der 1. Fall wird einfach als Substantiv oder Substantivgruppe verstanden und übernimmt die Rolle des Subjekts im Satz, des Hauptakteurs, der auf das Objekt einwirkt.
VD: Sie liebt ihn. (Sie übernimmt hier die Rolle des Subjekts und ist das Subjekt, das direkt auf den Kontext einwirkt)
Das ist mein Buch. (Mein Buch ist ein Substantiv und übernimmt die Rolle des Subjekts im Satz)
2.2 Kasus Genitiv (2. Fall):
Der 2. Fall wird auch Genitiv genannt und dient dazu, Dinge oder Sachverhalte zu beschreiben, die jemandem oder etwas gehören. Der 2. Fall beantwortet die Frage Wessen?
VD1: Wessen Stift ist das? Das ist meiner Schwester. (Das ist der Stift meiner Schwester)
meiner Schwester übernimmt im Satz die Rolle des Genitivs; der Stift gehört meiner Schwester, daher wird das Substantiv „meine Schwester" im 2. Fall dekliniert.
VD2: Das Bein des Hundes ist verletzt. (Das Bein des Hundes ist verletzt)
Entsprechend gilt: In diesem Satz gehört das Bein dem Hund, daher muss das Substantiv „Hund" im 2. Fall dekliniert werden.
Verwendung des Genitivs mit den verschiedenen Artikelarten:
| Der | Die | Das | Die (Plural) |
Bestimmter Artikel (bestimmter Artikel) | des | der | des | der |
Unbestimmter Artikel (unbestimmter Artikel) | eines | einer | eines | - |
Possessivartikel (possessiver Artikel) | seines | seiner | seines | seiner |
Negativartikel (negativer Artikel) |
2.3+ 2.4: Deklination im Dativ (3. Fall) und Deklination im Akkusativ (4. Fall):
3. Fall (Dativ) | 4. Fall (Akkusativ) |
Fungiert als indirektes Objekt im Satz und wird vom Subjekt des Satzes beeinflusst. Der Dativ beantwortet die Fragen Wem? (wem?, an wen?, wem gehört es?) und Wo? VD: Diese Tasche gehört mir. (Diese Tasche gehört mir.) In diesem Satz fungiert mir als Objekt, das vom Subjekt Sie beeinflusst wird. mir ergänzt das Subjekt und das Verb, wodurch wir erfahren: Wem gehört diese Tasche? | Fungiert als direktes Objekt im Satz, wird direkt vom Subjekt beeinflusst und ergänzt das Verb im Satz. Der Akkusativ wird jedoch häufiger verwendet als der Dativ, da die meisten Verben direkt auf das Objekt einwirken. Der Akkusativ beantwortet die Fragen Wen? und Wohin? VD: Ich habe dir ein Buch geschenkt. (Gestern habe ich dir ein Buch geschenkt.) dir fungiert als Objekt, das direkt vom Subjekt Ich beeinflusst wird, und ergänzt gleichzeitig das Subjekt und das Verb schenken. Dadurch verstehen wir: Wem wird das Buch geschenkt? Wer ist die Person, der es geschenkt wird? |
Präpositionen mit Dativ: mit, nach, bei, von, zu, sei, gegenüber, dank,... | Präpositionen mit Akkusativ: ohne, durch, für, gehen, um, bis... |
Dativ wird verwendet, wenn von der festen Position eines Gegenstandes mit den Präpositionen an, auf, in, vor, neben, hinter, unter, über, zwischen gesprochen wird. VD: Das Bild liegt auf dem Tisch. (Das Bild liegt auf dem Tisch.) Der Tisch ist ein fester Standort, und keine Handlung wirkt auf diese Position ein. | Akkusativ wird verwendet, wenn von der nicht festen Position eines Gegenstandes mit den Präpositionen an, auf, in, vor, neben, hinter, unter, über, zwischen gesprochen wird. |

